Grußwort 10/11 2011
Grußwort 10/11 2011
Freitag, den 07. Oktober 2011 um 07:40 Uhr
Liebe Gemeindeglieder und Freunde,der Gemeindebrief 10-11 umfasst gefühlter Maßen eine riesen Zeitspanne, von Erntedank bis zum Ewigkeitssonntag, ja schon bis zum Advent, goldener Oktober und trüber November.
Gut, dass wir im Hopping unserer Zeit immer noch die Sonntage als Inseln, als Ruhepole haben, dass wir uns dem zuwenden, der alle Fäden in seiner Hand hat, dass wir dort unsern Dank abstatten, wo er hingehört, dass wir dem die Ehre geben, dem allein Ehre gebührt, dass wir den um Hilfe bitten, der helfen kann. Gut, dass es den Sonntag gibt.
Und die Sonntage befassen uns auch immer mit dem Wesentlichen:
„Dank dem Geber aller Gaben“ oder „einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ oder „wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi“ oder „Wir warten dein o Gottessohn!“
Ich wünsche uns so sehr, dass wir diese Inseln in Anspruch nehmen. Wir sind so schnell abgelenkt und schrammen am Wesentlichen vorbei. Jeder Kirchturm will uns ein Fingerzeig nach oben sein, jedes Kreuz ein Erinnerungs- und Merkzeichen, jeder Glockenschlag ein Ruf.
Wir alle haben den Satz bei uns: „Was mir heilig ist, lasse ich mir nicht nehmen!“ – Wenn wir doch nur den Gottesdienst damit meinten und nicht nur die Mittagsruhe oder die Gartenlaube oder den Tatort!
In Höhen und Tiefen, im goldenen Oktober wie im trüben November ist unser guter Hirte bei uns, er führt seine Herde zu den Heilsquellen und schützt und pflegt sie. Er verlässt uns nie.
Der +HERR sei mit euch
Ihr/Euer Pastor Eckhard Kläs
