Grußwort 06/07 2011
Grußwort 06/07 2011
Dienstag, den 07. Juni 2011 um 18:07 Uhr
Liebe Gemeindeglieder und Freunde,alle zwei Jahre feiern wir Konfirmation. Mittlerweile konkurriert dieses Fest mit anderen Feiern als ein Ritual des Erwachsenwerdens. Die Jugendweihe erfreut sich nicht nur in Ostdeutschland größer werdender Beliebtheit. Ähnliche Riten finden wir bei den Anthroposophen und bei Esoterikern. Und auch der zunehmende Germanenkult kennt solche Rituale. „Markt der Möglichkeiten“ nennen es die einen und andere fragen sich: „Was geht hier ab?“
Wir erinnern uns: Auch schon in der DDR war es ein mutiges Glaubens-zeugnis, den Weg zur Kirche, zum Konfirmandenunterricht und zur Konfirmation zu wählen. Es war sogar ein Weg, der mit handfesten Nachteilen belegt wurde. Aber er wurde von vielen treuen Christen begangen.
Was nötig war und ist, dass Eltern und Kinder diesen Weg gemeinsam gehen. Sicher gab es in der DDR auch Kinder, die diesen Weg auch ohne und vielleicht gegen ihre Eltern gegangen sind, aber schöner ist es, wenn die Kinder sich getragen und gestützt wissen, wenn Eltern Vorbilder sind.
Gemeinsam glauben und bekennen, gemeinsam die Bibel als das Wort des Lebens lesen, gemeinsam in der Gemeinde verankert sein, gemeinsam Gottesdienst erleben und feiern, das ist das Größte, was ein heranwachsender Mensch erleben kann. Dann ist es auch ein großes geistliches Fest, wenn eine(r) in diesem Glauben konfirmiert (gefestigt) wird.
So wünsche ich allen Eltern und Kindern, dass sie sich so in der Liebe und Freundlichkeit unseres Gottes geborgen wissen, dass sie ihm gern und nachhaltig ihre Treue zusagen, dass sie sich immer wieder gern herausrufen lassen aus einer Welt, die ins Abseits geht, und als seine Gemeinde in dieser Welt leben.
Ihr/Euer Pastor Eckhard Kläs
